Wie lange dauert ein Hotelshooting?
Ein Halbtag reicht für zwei bis drei Zimmerkategorien, die Außenansicht und einen öffentlichen Bereich. Ein ganzes Haus mit Gastronomie, Wellness und Lifestyle-Szenen braucht einen vollen Tag, bei größeren Häusern oder zwei Saisonen zwei Tage. Die fertige Bildbank liefere ich innerhalb von 15 Werktagen, mit Bewegtbild innerhalb von 30.
Müssen wir Zimmer für das Shooting sperren?
Ja, pro Kategorie ein frisch gemachtes Zimmer für etwa 45 bis 60 Minuten. Restaurant und Spa fotografieren wir in gästefreien Fenstern, meist am Vormittag nach dem Frühstück oder vor der Öffnung. Den Zeitplan stimmen wir vorab mit Ihrem Team ab.
Muss jemand vom Haus den ganzen Tag dabei sein?
Nein. Nach einer kurzen Übergabe am Morgen mit Zimmerliste, Zugang und Zeitplan arbeite ich selbstständig durch das Haus. Sie brauchen niemanden abzustellen, ich melde mich nur, wenn ein Bereich freigegeben werden muss oder Gastgeber und Team an der Reihe sind.
Dürfen wir die Bilder auf Booking.com und anderen Portalen verwenden?
Ja. Die Nutzungsrechte für die eigene Vermarktung des Hauses sind unbefristet, weltweit und für alle Medien enthalten: Website, Buchungsportale, Print, Social Media, Presse-Kit. Nur die Weitergabe an Dritte für deren eigene Werbung, etwa Architekten oder Einrichter, wird gesondert lizenziert.
Sind Menschen im Bild?
Ja, und wir empfehlen es ausdrücklich: Menschen im Bild verkaufen Gastfreundschaft. Gastgeber und Team bei der Arbeit wirken fast immer gut. Für Gäste-Szenen empfehlen wir professionelle Models. Gerne helfen wir bei der Organisation und geben Empfehlungen; Auswahl und Honorar der Models liegen beim Auftraggeber. Für jede Person, die im Bild erkennbar ist, auch für Mitarbeitende, wird vor dem Shooting ein Model Release unterschrieben. Ohne unterschriebenes Release wird die Person nicht fotografiert.
Sommer und Winter: brauchen wir zwei Bildwelten?
Im Alpenraum ja. Eine Winterbildwelt verkauft im Sommer nicht und umgekehrt. Genau dafür gibt es Das Bildjahr: ein Jahresabo mit festen Terminen in beiden Saisonen, einer Jahresrechnung und einer Bildbank, die laufend wächst.
Was ist Das Bildjahr genau?
Ein Jahresabo: feste Shootingtermine über das Jahr verteilt, Fotos und kurze Filmsequenzen aus jedem Termin, sortiert in eine Bildbank, aus der Sie das ganze Jahr posten und Ihre Website bespielen. Drei Stufen ab 3.290 Euro netto im Jahr, eine Jahresrechnung, feste Slots im Kalender. Wer dieselben Termine einzeln bucht, zahlt in jeder Stufe rund ein Drittel mehr.
Bieten Sie Drohnenaufnahmen an?
Ja, als Zubuchung zum Shootingtag, sofern Wetter, Lage und luftfahrtrechtliche Rahmenbedingungen den Flug erlauben.
Was ist mit Food-Aufnahmen?
Frühstücksbuffet, Bar und gedeckte Tische sind in den Ganztagspaketen enthalten. Für eine eigene Food-Serie mit Styling und Abstimmung mit der Küche gibt es den Food & Beverage Tag als Zusatz.
Machen Sie auch Video?
Ja, am selben Tag und in derselben Bildsprache: kurze Sequenzen für Website und Social Media sowie ein Hausfilm. Wofür geschnitten wird, für die Startseite, für Reels oder für Anzeigen, legen wir im Vorgespräch fest. Auch größere Produktionen mit Interviews, etwa zu einem Jubiläum oder einer Betriebsübergabe, sind möglich und werden als eigener Produktionstag angeboten.
Dürfen wir die Bilder vorher auswählen?
Nein, und das ist bewusst so. Eine Vorauswahl bedeutet erfahrungsgemäss: eine Galerie geht raus, drei Personen im Haus schauen sie irgendwann an, man einigt sich nicht, und aus zwei Wochen werden zwei Monate. Ich kuratiere die Endauswahl selbst, im einheitlichen Stil und so, dass jedes Motiv eine Aufgabe erfüllt, und liefere fertig bearbeitet. Eine Korrekturschleife für kleinere Anpassungen ist enthalten, und weitere Motive aus demselben Shootingtag können Sie jederzeit nachbestellen.
Wie läuft die Bezahlung?
50 % bei Beauftragung, 50 % bei Lieferung mit 14 Tagen Zahlungsziel. Das Bildjahr wird jährlich im Voraus verrechnet, auf Wunsch in zwei Halbjahresraten. Alle Preise netto zuzüglich 20 % Umsatzsteuer.
Wie viele Bilder brauchen wir wirklich?
Unter sechs Bildern ist die Conversion am niedrigsten, ab etwa 25 Bildern steigt sie spürbar. Deshalb beginnt der Halbtag bei 25 final ausgewählten Bildern, der Ganztag liefert 50, die zweitägige Produktion 90. Das sind keine Rohdateien: fotografiert werden pro Tag mehrere hundert Aufnahmen, geliefert wird die kuratierte Auswahl, in der jedes Bild eine eigene Aufgabe hat. Eine Zimmerkategorie braucht zwei bis drei starke Bilder, nicht zwölf ähnliche.
Was kostet die Anfahrt?
100 Kilometer ab Vorarlberg sind inklusive, das deckt Vorarlberg, das Allgäu bis Kempten, die Ostschweiz bis St. Gallen und Tirol bis Landeck. Darüber 0,60 Euro pro Kilometer, ab 150 Kilometern Übernachtung nach Aufwand.